Die Hölle ist leer – die Teufel sind alle hier: Roman (Deutsch) von Gerhard Roth

Der Übersetzer Emil Lanz lebt allein in einem Haus auf dem Lido von Venedig und beschließt, seinem eintönigen Leben ein Ende zu setzen. Auf der Suche nach einem guten Platz zum Sterben betrinkt er sich und schläft ein. Als er erwacht, beobachtet er einen Mord. Aber ist wirklich passiert, was er gesehen hat? Oder ist sein Selbstmordversuch doch gelungen, und er bewegt sich von nun an in einer anderen Dimension? Als einziger Zeuge des Mordes gerät Lanz jedoch in höchste Gefahr. Er, der eben noch sterben wollte, will nur noch überleben und sieht die Welt wie nie zuvor. Welche Rolle spielt die rätselhafte Fotografin Julia Ellis, welche das tote Flüchtlingsmädchen am Strand? Ist die Wirklichkeit tatsächlich nur das, was wir wahrnehmen? Lanz nimmt es mit einem übermächtigen Gegner auf – dem Unsichtbaren.

Die Hölle ist leer – die Teufel sind alle hier: Roman (Deutsch) von Gerhard Roth
Die Hölle ist leer – die Teufel sind alle hier: Roman (Deutsch) von Gerhard Roth

Gerhard Roth, 1942 in Graz geboren, lebt als freier Schriftsteller in Wien und der Südsteiermark. Er veröffentlichte zahlreiche Romane, Erzählungen, Essays und Theaterstücke, darunter den 1991 abgeschlossenen siebenbändigen Zyklus ›Die Archive des Schweigens‹. Anschließend erschienen die Bände des ›Orkus‹-Zyklus: die Romane ›Der See‹, ›Der Plan‹, ›Der Berg‹, ›Der Strom‹ und ›Das Labyrinth‹, die literarischen Essays über Wien ›Die Stadt‹ sowie die beiden Erinnerungsbände ›Das Alphabet der Zeit‹ und ›Orkus – Reise zu den Toten‹. Für sein Werk wurde Gerhard Roth mit zahlreichen Literaturpreisen ausgezeichnet, zuletzt mit dem Jakob-Wassermann-Preis 2012.

Literaturpreise (Auswahl)

Preis der »SWF-Bestenliste«,
Alfred-Döblin-Preis
Marie-Luise-Kaschnitz-Preis
Preis des Österreichischen Buchhandels
Bruno-Kreisky-Preis 2003
Großes Goldenes Ehrenzeichen der Stadt Wien 2003
Jakob-Wassermann-Preis 2012
Jeanette-Schocken-Preis 2015
Jean-Paul-Preis 2015
Großer Österreichischer Staatspreis 2016
Hoffmann-von-Fallersleben-Preis 2016

Pressestimmen

Die Fixsterne, die Gerhard Roths Erzählkosmos erleuchten – sie strahlen auch in diesem Roman. (Günter Kaindlstorfer Österreichischer Rundfunk 2019-04-28)

Was für ein Bildersturm, dieser Roman. (Stefan Rammer Passauer Neue Presse 2019-10-25)

Wer Venedig gut kennt oder besser kennen lernen will, wird diesen besonderen Roman mit noch mehr Genuss lesen. (Arno Renggli St. Galler Tagblatt 2019-06-01)

eine offene Abhandlung über Einsamkeit und Scham, Krankheit und Tod, zugleich aber auch heiter und ermutigend (Peter Zimmermann Österreichischer Rundfunk 2019-05-27)

So steht man selbst beim Lesen oft da: Staunend. […] Und so hat man mit
diesem Roman nicht nur als Venedigkenner seinen Spaß. (Anja Hirsch Westdeutscher Rundfunk 2019-05-21)

eine intensive Beschäftigung damit, was uns Menschen im Innersten zusammenhält und zerstört. (Katja Gasser 3sat Kulturzeit 2019-05-16)

Gerhard Roth ist wahrscheinlich der belesenste österreichische Autor. (Christian Schacherreiter Oberösterreichische Nachrichten 2019-05-08)

Gerhard Roth hat mit seinem neuen Roman ein eigenständiges Erzählwerk geschaffen, das sich auf vielfältige Weise lesen lässt. (Uwe Schütte Wiener Zeitung 2019-04-27)

Wer sprachliche Eleganz zu schätzen weiß […] wird an Gerhard Roths jüngstem Buch […] seine Freude haben. (Thomas Rothschild Die Presse 2019-04-20)
Über den Autor und weitere Mitwirkende

markusflicker

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